Am Ende wird alles gut.

Für die Arterien-Detection bei krankhaft vergrößerten Hämorrhoiden hat unser Kunde A.M.I. ein neues Behandlungsgerät entwickelt. Und wir haben alle 10 Bauteile, aus denen das Gerät besteht, produziert - inklusive Werkzeuge. Die Herausforderungen waren hoch: U.a. kam 2K-Spritzguss (zwei verschiedene Kunststoffe in einem Teil) und Ultraschall-Schweißen der 2 Gehäuse-Außenteile zum Einsatz.

Natürlich spielt unsere Headline auf das Ende unseres Darms an. Denn wenn dort - am After - eben nicht alles gut ist, haben wir ein Problem. Alleine in Deutschland zählt man jedes Jahr etwa 3,5 Mio Fälle an Hämorrhoidalleiden und davon ca. 50.000 Fälle, die operativ behandelt werden müssen. Es handelt sich also um eine - wenn auch in der Öffentlichkeit immer noch tabuisierte - Volkskrankheit.

 

Mit diesem neuartigen Gerät können - salopp gesagt - aus dem Ruder geratene Blutgefäße am Anus erkannt und abgebunden werden. Es erleichtert die Behandlung krankhafter Hämorrhoidal-Arterien enorm. Aus insgesamt 10 Einzelbauteilen setzt sich der Korpus des Geräts zusammen. Und genau so viele Werkzeuge waren auch nötig, damit alle Teile aus Kunststoff gespritzt werden konnten. Da Teile lichtleitend sind, war der Anspruch an die Transparenz sehr hoch. Auch musste eine 100%ige Gratfreiheit der Oberflächen garantiert werden. Das kompakte Design des Geräts verlangte überdies eine extrem hohe Genauigkeit. Zudem wurde ein sogenanntes Film-Scharnier an einem Bauteil realisiert.