Die Schüler lernten so, was wir hier bei Lercher eigentlich machen und konnten sich ein Bild machen, ob ihnen dieser Beruf gefallen würde. Während des Vormittags im Werkzeugbau wurde erst mal klar, dass die Werkzeuge die wir hier bauen, nichts mit Hammer und Schraubenschlüssel zu tun haben. Sondern aus Stahl herausgearbeitete Formen sind, die dann - eine Etage höher - in weiteren High-Tech-Maschinen eingebaut und mit Kunststoff "aufgefüllt" werden. Nach diesem Verfahren entstehen die allermeisten der Kunststoffprodukte, die wir alle tagtäglich verwenden und in unserer Welt nicht mehr wegzudenken sind.
Nach der Arbeit mit Stahl ging's am Nachmittag hinauf in unsere Kunststoffabteilung. Und auch da staunten die Jugendlichen über die Armada von Spritzgussautomaten die sich da aneinanderreihen. Beeindruckt von den Robotern, die die fertigen Kunststoffteile aus ihren stählernen Formen entnehmen, durften sie dann auch selbst aktiv werden. Gemeinsam mit unseren Lehrlingen wurde auf einer der Maschinen ein bunter Kreuzknoten aus Kunststoff produziert. Wobei die Schüler den farbigen Kunststoff selbst anmischen durften. Da kamen ziemlich farbenfrohe Teile heraus. Und wer flott genug war, konnte seinen bunten Kreuzknoten gleich mit nach Hause nehmen.
Im Anschluss hatten die Jugendlichen dann noch bei einer kleinen Präsentation und anschließender Fragerunde die Chance, unseren Lehrlingsausbilder Oliver Laukas auszuquetschen.
Lercher ist eines von 40 Unternehmen, das gemeinsam mit der Wirtschaftskammer und dem Wirtschaftsstandort Vorarlberg jungen Leuten die Chance zur Information über den weiteren Berufsweg geben will. Unterstützt werden die Chancentage von den Vorarlberger Schulen und der Initiative "Technikland Vorarlberg".























































































































