zwei generationen. eine Erfolgsstory.

Der Prozentsatz jener Unternehmen, bei denen die Übergabe von der Gründergeneration auf die nächste glückt, ist erschreckend gering. Umso erfreulicher liest sich die Chronik bei Lercher, die mit der Übernahme der Unternehmensführung durch die 2. Generation 2010 die Weichen auf weiterhin erfolgreiches, dynamisches Wachstum gestellt hat. Begonnen hat die Erfolgsgeschichte freilich wie bei so vielen Selfmade-Unternehmern auch bei Lercher in der berühmten Garage sprich im Zentrum von Klaus.

1979
wurde dort neben der Post mit Konstruktion und Bau der ersten Werkzeuge begonnen - in bescheidenem Umfang doch mit der Akribie und Liebe zum Detail, die einem Vorarlberger nun mal nachgesagt wird.

1985
hatte der schrittweise aber kontinuierliche Wachstum des Unternehmens die Belegschaft dann bereits auf 15 qualifizierte Mitarbeiter anwachsen lassen. Die laufende Expansion in neue Maschinen und der gute Geschäftsverlauf machten Erweiterungsbauten unumgänglich.

1997
wurde dann schließlich der erste große Anbau realisiert. Werkzeugbau Lercher war inzwischen auf 30 Mitarbeiter angewachsen, die sich in den neuen, großzügigen Räumlichkeiten wohl fühlten.

2004
war dann aber auch dieses Betriebsgebäude zu klein. Eine nochmalige Erweiterung mitten im Ort war aus Platzgründen nicht möglich. So beschloss man, ein komplett neues Betriebsgebäude direkt neben der Autobahnausfahrt Klaus und gegenüber des Bahnhofs zu errichten. Auf 2.700 m² entstanden vollklimatisierte Büro- und Produktionsflächen mit einem sehr modernen Maschinenpark. Zu dieser Zeit zählte das Unternehmen 40 Mitarbeiter.

2007
Auch das neue Firmendomizil "auf der grünen Wiese" wurde aufgrund des wirtschaftlichen Wachstums rasch zu klein und man beschloss, mit einem Erweiterungsbau Abhilfe zu schaffen. Diese schaffte auch die nötigen räumlichen Kapazitäten, um den Bereich Kunststoffspritzguss auszubauen um so weitere Geschäftsfelder zu erschließen. 65 Mitarbeiter sind nun in der Treietstraße beschäftigt.

2010
Mit der Übergabe seines Lebenswerkes an seine Kinder Sandra Ender-Lercher und Dominik Lercher verabschiedet sich der Unternehmenspionier Bernhard Lercher in den wohlverdienten Ruhestand. Die nahtlose Weiterführung der Firmenphilosophie ist dabei oberstes Gebot. Am 05.11.2010 feierte die Firma Lercher den Abschied in die Pensionierung von Bernhard und Monika Lercher.

2012
Die anhaltend gute Geschäftsentwicklung zeichnet sich bei Lercher auch durch eine kontinuierliche Kapazitätserweiterung aus. Etwa 70 Mitarbeiter lösen das Versprechen von Schnelligkeit, Zuverlässigkeit und Präzision jeden Tag ein. Werkzeuge von Lercher sind bei den weltweit tätigen Kunden gefragt wie nie und die Kunststoff-Spritzguss-Abteilung kommt schön langsam schon wieder an ihre räumlichen Kapazitätsgrenzen.

2013
Mit dem Spatenstich im April 2013 wurde die 3. Ausbaustufe bei Lercher eingeläutet. Neben 30 neuen möglichen Arbeitsplätzen sorgen die neuen 3.000 m² mehr Platz für weitere Fertigungstechnologien, u.a. die Einrichtung eines Reinraum-Bereichs für zukünftige sensible Kunststoffprodukte, wie z.B. Medizintechnik.

2014
Bezug des neuen Betriebsgebäudes einschließlich eines vollautomatischen Hochregales mit 1.800 Stellplätzen. Ein eigener Messraum mit 3d Messung wird eingerichtet. Mitarbeiterstand per Ende Jahr: 92 Personen.

2015

Weiterer Ausbau von Werkzeugbau und Kunststoffspritzguss. Ende August sind wir 100 Mitarbeiter (23 davon Lehrlinge). Einstellen von Schlüsselmitarbeitern v.a. in Qualitätswesen, und Projektmanagement.

2016

Heute zählen wir über 120 Mitarbeiter. Wir können unseren Kundenstock weiter ausbauen und investieren in zusätzliche Maschinen und Peripherie - und das sowohl im Werkzeugbau als auch im Kunststoffspritzguss.